Taten statt Warten – Klima und Umweltschutz muss endlich Chefsache des Oberbürgermeisters werden!

Im Zusammenhang mit der earth hour am 26.03.2022 erklärt Stephan Martini, Stadtvertreter der Aktionsgruppe Stadt und Kultur (ASK):

„Wenn am kommenden Samstag um 20.30 Uhr weltweit für eine Stundean vielen Stellen der Welt das Licht ausgeschaltet wird, dann ist das einwichtiges Signal für den Klimaschutz. Wobei in Schwerin allerdings leider von Seiten der Stadt in Sachen Klimaschutz immer noch viel zu wenig passiert.

Das weitere Abwarten ist beim Zukunftsthema „Klimaschutz“ keine Option. Es ist bereits fünf nach 12! Dringend sind hier weitere, zielgerichtete Aktivitäten des Oberbürgermeisters notwendig. Seine schlechte Performance beim Klimaschutz sollte im Interesse aller Bürger:inne der Stadt verbessert werden.   

Die Landeshauptstadt Schwerin hat immer noch keinen  Klimahaushalt. Es wird viel zu wenig Geld von der Stadt in den Klimaschutz investiert.

Ausreichendes städtisches  Personal um die Verkehrswende und andere Projekte zu realsieren fehlt. Das ist weiterhin nicht in Sicht. Das Sparen des Oberbürgermeisters auf Kosten des Klimaschutzessollte ein Ende finden. Ebenso wie das offen klimaschädliche Handeln der Stadt,

Stichwort: Verkauf des Spielplatzes in Lankow. Wieder eine städtische Grünfläche weniger. Ebenso geplante Versiegelung der Paulshöhe.

Das ist ein abzulehnendes Wirtschaften auf Kosten der Zukunft. 

Dass immer noch nicht sind alle städtischen Unternehmen und die Sparkasse Mitglieder der Schweriner Klima Allianz sind, dass  wird ebenfalls als weiteres Zeichen des fehlenden Engagements des Oberbürgermeisters für den Klimaschutz wahrgenommen.

Hier sehe ich weiter den Oberbürgermeister gefordert. Klimaschutz muss endlich Chefaufgabe mit höchster Priorität werden. „Die ASK setzt sich weiter für den Klimaschutz in Schwerin ein. Dazu gehört u.a. die Stärkung der Klima Allianz, die  zügigeVerbesserungen  für die  Radfahrer:innen und ein nachhaltiges und klimafreundliches Wirtschaften der Stadt Schwerin. Ein entgeltfreier Nahverkehr gehört genauso dazu, wie Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden.

Der geplante Bau der Schweriner Nordumgehung sollte aufgegeben werden und die dafür vorgesehenen Millionen lieber für das Energiesparenin in den Schweriner Schulen investiert werden.“ so abschließend Stephan Martini 

Auswahl jüngste Aktivitäten der ASK zum Klimaschutz siehe:

Klimaanalyse spricht gegen Bebauung des Spielplatz in Lankow. Verstoß gegen bestehende Beschlüsse?

Hauptausschuss bremst Vorstoß bei Klimaschutz in Schwerin.

Kleingärten vs Parkplätze. Revitalisierung Freilichtmuseum zu Ungunsten der Kleingartenkultur.

KLIMANOTSTAND? Was das jetzt für Schwerin bedeutet.

Kostenfreier Nahverkehr ab Klasse 7 in Schwerin. Sehr gut, aber da geht noch mehr. Muss mehr passieren! Und zwar zeitnahe!


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