Parents for future Schwerin veröffentlicht „Offenen Brief“ und fordert Ministerpräsidentin zum Handeln auf.

Wir von der ASK sind gespannt, was Ministerpräsidentin Schwesig auf den offenen Brief der Schweriner Parents for future antworten wird. 

Die Parents for Future Schwerin fordern:


• dass der Klimaschutz als zentrale Pflichtaufgabe für die Kommunen in die Kommunalverfassung MV aufgenommen wird.


• dass die Weichen für eine Verkehrswende in MV gestellt werden! Der Mobilitätswechsel ist unserer Meinung nach vorrangige Aufgabe: -Steuerfinanzierter ÖPNV und Regionalbahnen, – Vorfahrt für Fahrrad vor individuell genutzten Autos,- perspektivisch autofreie Innenstädte, wie es auch der Städte- und Gemeindetag andenkt.


• die durch den Bund gegebene Möglichkeit zu nutzen, den Parkraum und Anwohnerparkraum preislich anzuheben (soziale Komponente einplanen).


• alle älteren Pläne für Straßenausbauten neu zu prüfen, ob es im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung und der weiterhin dadurch drohenden Naturzerstörung noch akzeptabel ist, daran festzuhalten. Dies gilt insbesondere für die geplante Verlängerung der B104 (Schweriner Nordtrasse) durch das Naturschutzgebiet am Schweriner See und den A14 Autobahnzubringer. Wir brauchen ein entsprechendes Moratorium, das die Kriterien des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutz für Verkehrsinvestitionen akzeptiert.

• alle öffentlichen Planungen und Investitionen in diesem Sinne auf ihre Klimaverträglichkeit und Generationengerechtigkeit zu prüfen.


• neue Beteiligungsformen für Bürgerinnen und Bürgern in den Fragen des Klimaschutzes und den damit verbundenen Fragen von Radwege- und Straßenbau, ÖPNV und Regionalverkehr, sowie Bauvorhaben, die zu einer Versiegelung von Flächen führen.


Ein über die Legislaturperiode hinausgehender Plan für die Umstellung der Energieversorgung auf 100% regenerative Energien ist in unseren Augen ebenso wichtig, damit unsere Kinder und Enkel auch in Zukunft menschenwürdig leben können.

Die Parents for Future Schwerin schließen ihre Forderungen mit:


„Handeln Sie jetzt konsequent und vertrösten sie uns nicht – für Nichthandeln ist es zu spät.“

Wir von der ASK werden uns weiter für den kommunalen Klima und Umweltschutz der Landeshauptstadt Schwerin engagieren. Auch dort gibt es bekanntlich nochviel zu tun, wie klimaneutrale Schulen, konsequente Abfallvermeidung und ein nachhaltiges und recourse neutrales Wirtschaften. 

Mutter Erde ist bekanntlich ziemlich krank, was ein entschiedenes Umsteuern – auch in Schwerin erfordert. 

Wer in Sachen “ Mehr Klimaschutz in Schwerin“  mitmachen möchte, der ist auf einem der  nächsten ASK-Treffen willkommen. 

Alternativ können Ideen, Vorschläge und Fragen gerne digital mitteilt werden.

Wir geben Dir in der Schweriner Stadtvertretung eine Stimme“

Hier kann der Brief heruntergeladen werden:

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