Blumen, nette Worte zum Frauentag am 8. März ändern für Schweriner Frauen nichts.

„Nicht das Lippenbekenntnis, nur das Leben und Handeln adelt und erhebt“
-Clara Zetkin-

Mit dem Respekt für Frauen und deren Arbeit ist es auch in Schwerin immer noch schlecht bestellt. teils miese Bezahlung und systematische Lohndrückerei und schlechte Arbeitsbedingungen stehen
weiter auf der Tagesordnung.

Die Landeshauptstadt Schwerin unter Führung von Oberbürgermeister Dr. Badenschier ( SPD) bildet da leider keine Ausnahme. Unter dem Deckmantel des Sparens und des Dauerargument, es sei angeblich kein Geld vorhanden werden seit Jahren schlechte Gehälter von Frauen und miese Arbeitsbedingungen in der Frauenarbeit gerechtfertigt.

Das betrifft zum Beispiel die extrem mies bezahlten Tagesmütter ebenso wie Reinigungskräfte.

Reinigungskräfte, die für wenig Geld die in der Stadtverwaltung, den städtischen Schulen und den städtischen Kitas schuften. Es muss ja immer das für die Stadt „wirtschaftlichste Angebot“ genommen werden.

Dadurch wird allerdings nur selten nach städtischen Tarif bezahlt. Die Frauen erhalten deutlich weniger Geld. Seit Jahren erfolgt durch die Stadt unter Hinweis auf die angeblich leeren Kassen eine unsoziale und frauenfeindliche Lohndrückerei.

Frauenfeindlich ist auch, dass die Kolleginnen in den Kitas der Stadt mit zu wenig Personal immer noch viel zu große Gruppen zu betreuen haben. Auch zum Nachteil der betreuten Kinder.

Das sind Folgen von Entscheidungen einer derzeit noch überwiegend männlich dominierten Stadtpolitik.

Dabei sollten auch die meist männlichen Entscheider wissen, die geringe Bezahlung von Frauenarbeit durch die Landeshauptstadt bedeutet dann später Minirenten und Altersarmut für die betroffenen Frauen. Die Zeche für den unsoziale Sparkurses des Schweriner
Oberbürgermeisters zahlen schon jetzt Schweriner Frauen und deren Kinder. Wenn das Geld trotz Vollzeitarbeit der Mütter nicht reicht. Für die Kinder der Frauen dann Kinderarmut die
bittere Realität ist. Das sollte sich ändern!

Also liebe Schweriner Frauen lasst Euch am Frauentag nicht mit Blumen, netten Worten und Pralinen abspeisen und einlullen.

Das systematische Schönreden der Probleme oder Beifall klatschen ist keine Lösung. Am Ende zählen nicht die Worte sondern nur konkrete Taten für die Schweriner Frauen.
Da gibt es noch viel zu tun. Ein Feiertag ab dem 8. März 2023 wird nicht ausreichen.

Mischt Euch, liebe Schwerinerinnen, im Rahmen Eurer Möglichkeiten aktiv in der Stadtpolitik ein! Seid mutig und seit laut, wenn es um Eure Rechte geht!


Demokratie und Veränderungen für Frauen lebt vom Mitmachen.

Kämpft zusammen mit uns – egal an welcher Stelle – weiter für die Gleichberechtigung in Schwerin.

Blumen alleine werden die Gleichberechtigung nicht bringen.

Gerne auch zusammen mit uns in der Wählervereinigung ASK. Nehmt mit uns Kontakt auf. Ihr seid willkommen! Wir sind konsequent demokratisch und partizipartiv! (ask-schwerin@mail.de)


Eure ASK

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