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Foto: NDR/Panorama3

Der NDR hat über Intown berichtet. Wir von der ASK waren damals die einzigen, die sich deutlich gegen einen Verkauf der über 1000 Wohnungen ausgesprochen hatten.

Hier der Beitrag des NDR:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Komplizierte-Firmengeflechte-Wem-gehoeren-unsere-Wohnungen,wohnen268.html

Wir sind schockiert über dieses Firmengeflecht. Schwerin muss dringend deutliche Konsequenzen ziehen. Ein Rückkauf muss dringend ins Gespräch gebracht werden, da sich die Käufer nachweislich nicht an die Verträge gehalten haben.

Auch sollte die Stadt unbedingt rechtliche Schritte prüfen!

Die Stadt hat zwar angekündigt, daß keine weiteren Gebäude der WGS mehr verkauft werden sollen. Personelle Konsequenzen blieben aber bisher aus.

Besonders bedenklich ist beispielsweise, daß diejenigen, die im Aufsichtsrat für den Verkauf an die Firma gestimmt haben, teilweise erneut zur Kommunalwahl antreten.

Beispielsweise tritt das Linken Aufsichtsratmitglied auf Platz eins der Wahlliste genau in dem Stadtteil an, in dem die Wohnungen verkauft wurden. Das ist sehr bedenklich.

Die Mitglieder, die im Aufsichtrat offensichtlich kaum den Verkauf kritisch hinterfragt haben:
Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Daniel Meslien (SPD, Foto), stellvertretender Vorsitzender ist Martin Frank (DIE LINKE). Ordentliche Mitglieder sind Regina Dorfmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Karin Döring (DIE LINKE), Sebastian Ehlers (CDU), Sven Klinger (CDU), Armin Tebben (SPD), Dr. med. Dietrich Thierfelder (Unabhängige Bürger) und Robert Kutscher (Arbeitnehmervertreter).

Wenn die Stadt hier keine Konsequenzen zieht, wird dies am 26. Mai wohl die Wählerin, der Wähler tun müssen.

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