Dauerproblem: Schwerin nutzt veraltete Prognosen als Grundlage neuer Konzepte.

In Schwerin werden in regelmäßigen Abständen neue Konzepte entwickelt, Schulentwicklungskonzept, Sportentwicklungskonzept und aktuell zum Beispiel ein Seniorenkonzept.

Alle diese recht aktuellen Konzepte werden und wurden meist unkommentiert durchgewunken und kaum ernsthaft hinterfragt.

Als ASK wollen wir auf ein paar Fehler in diesen Konzepten hinweisen.

Das am Dienstag im Hauptausschuss zu beratende Seniorenpolitisches Gesamtkonzept zum Beispiel, beruft sich in seinen Quellen auf eine Wohnungsprognose „2030 Schwerin“ aus dem Jahr 2015. In dem Dokument werden Zahlen prognostiziert, die fernab der Realität sind. Laut der Prognose soll(e) Schwerin im Jahr 2022 etwa 91.000 Einwohner haben. Das diese Daten als Fehlerhaft sind ist schnell nachprüfbar.

Genauso ist es mit dem Sportentwicklungskonzept. Hier werden Daten herangezogen die ebenfalls von einem starken Einwohnerrückgang ausgehen. Selbst die von der Stadt erarbeiteten Stadteil-Entwicklungskonzepte nutzen veraltete und an der Realität gemessen – fehlerhafte Prognosen.

Ebenso wird der aktuelle Schulentwicklungsplan auf alte Zahlen aufgebaut und enthält selbst in sich merkwürdige Prognosen von Seiten der Schulen selbst. (Beispiel Waldorfschule).

Doch nicht nur bei Prognosen zur Einwohnerzahl wird auf veraltete Zahlen aufgebaut. Auch bei Umweltschutz ist dies des Öfteren der Fall. Beispielweise Stegentwicklungskonzept. Die Schweriner die einen der „illegalen“ Stege im Ostorfer See haben, sollen auf Grundlage des Stegentwicklungskonzeptes – aus Umweltschutzgründen ihre Stege entfernen.

Dass die Umwelt-Daten aus einer Zeit vor dem großen Eingriff während des Baus der Krösnitz-Dwang Brücke kommen, wurde auf Nachfrage während einer Ausschusssitzung einfach ignoriert. Doch genau dies ist der Fall.

Also ASK fordern wir alle, die sich aktuell und in Zukunft mit Konzepten (Sport, Schule, Jugend, Senioren etc.) beschäftigen auf, die Grundlagen/Prognosen zu prüfen. Sollten diese Prognosen nicht mit dem realen ist-Stand übereinstimmen muss die Stadt aufgefordert werden, aktuelle Daten vorzulegen. Die Stadt an sich täte gut daran, von sich aus, überholte Prognosen zu schreddern!

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