(StMa) Die Grundidee eines „Regiogeld“ ist seit etwa 12 Jahren in mehreren Kommunen und Gemeinden erprobt worden.

Am vergangenen Montag haben ASK Aktive über eine Rundmail mehrere Gemeinden, Vereine, Kommunen zu ihren Erfahrungen mit ihrer vor Ort eingeführten Regionalwährung (Komplementärwährung) angefragt.

Hat das Regiogeld vor Ort positive Auswirkungen auf die regionale Vernetzung und Wirtschaft gehabt? Wenn die Regionalwährung gescheitert ist, woran lag es? Hat das Regiogeld eventuell sogar in „Corona-Zeiten“ positive Effekte gehabt?

Die Anfragen wurden an 20 Orte/Vereine bundesweit versandt. Wir werden die Antworten ab August 2020 auswerten um dann öffentlich darüber zu beraten ob und in welchem Rahmen eine Einführung einer Regionalwährung in Schwerin („Petermännchentaler“ oder „Schwerin-Geld“ oder anderer Name) zur Stärkung der Schweriner Wirtschaft sinnvoll erscheint.

Auch werden wir dem Unternehmerverband in Schwerin die Ergebnisse vorlegen und eine öffentliche Debatte über Chancen und Risiken anregen.

Was haltet ihr von einer Regionalwährung?

Hier zwei Videos, die den Grundgedanken treffend erklären:

Eine Antwort zu „Regiogeld – für Schwerin? Krisengeeignet? Erfahrungsberichte von Regiogeld-Pionieren angefragt.“

  1. Avatar von teeclipper
    teeclipper

    Regionalgeld ist ein interessantes Thema bei der Umsetzung der Agenda 21. Gibt es eurerseits praktische Erkenntnisse aus den hier dargestellten Anfragen? Und wo finde ich eure weiteren Aktivitäten zur weiteren Entwicklung eines Regionalgeldes für Schwerin. Finde eure diesbezügliche Arbeit sehr interessant.
    Hoffe auf eine baldige Antwort
    Gerd Eickelberg
    Rostock

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Zitat des Tages

Entweder wir praktizieren die Demokratie, die wir predigen oder wir halten den Mund!“

Adam Clayton Powell jr. (afroamerikanischer Bürgerrechtler 1964)