Dezernatsverteilung Schwerin: Vorteil für die Bürger muss oberste Priorität haben!

Auf der kommenden Sitzung der Stadtvertretung Schwerin soll eine zusätzliche Dezernentenstelle/ eine dritte stellvertretende Oberbürgermeisterposten eingerichtet werden. Damit einher hat der Oberbürgermeister eine Neuverteilung der Dezernate und Zuständigkeiten vorgeschlagen. Uns als ASK missfällt die geplante Neueinteilung.

Chefangelegenheiten gehören in die Hände des Oberbürgermeisters als Chef der Verwaltung! Die vom OB vorgesehene neue Aufgabenverteilung in der Verwaltungsspitze ist dringend im Sinne der Zukunftsfähigkeit zu überarbeiten!

Die wichtigen Zukunftsfragen der Stadt, wie der kommunale Klimaschutz, die Bildung in den Kitas und Schulen, die Kultur in Schwerin als wichtiger Wohlfüllfaktor und der Gesundheit der Schweriner und Schwerinerinnen, vom Kind bis ins Seniorenalter sind zentrale Chefaufgaben und gehören in den direkten Verantwortungsbereich des Oberbürgermeisters.

Das ist bisher nicht der Fall. So ist derzeit vom Oberbürgermeister angedachte Geschäftsverteilung noch nicht zustimmungsfähig.

Wir von der ASK empfehlen, eine grundlegende, zukunftsfähige Neuausrichtung der Verwaltungs-strukturen der Stadtverwaltung. Die Chance zum Neustart sollte zu im Zusammenhand mit der dritten Dezernentenstelle von der Stadtvertretung konsequent genutzt werden.

Die direkte fachliche Zuständigkeit für diese Bereiche „Organisation und Personal“ sollte zukünftig in den Händen, einer Dezernentin oder eines Dezernenten mit langjähriger Berufs- und Führungs-erfahrung in der öffentlichen Verwaltung liegen.

Die nicht mehr zu übersehenden Personal- und Strukturprobleme in der Schweriner Stadtver-waltung müssen endlich professionell angegangen werden. Die bisherigen Bemühungen des Oberbürgermeisters haben bisher leider zu keinen nachhaltigen Verbesserungen geführt.

Dabei sind gute Arbeitsbedingungen und motivierte Beschäftigten neben einer guten Personal-führung, bekanntermaßen wichtige Erfolgsfaktoren für eine bürgerfreundliche, transparent und gut arbeitende Stadtverwaltung. Hier gibt es aktuell weiterhin viel Luft nach Oben.

Wir von der ASK sehen den Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung gefordert, selbstkritisch die Strukturen weiter zu analysieren. Der Personalrat sollte dabei aktiv eingebunden werden. So kann den Sachverstand der Beschäftigten, deren Ideen und Verbesserungsvorschläge genutzt werden.

Statt im Personalbereich pauschal Kosten seitens des Oberbürgermeisters deckeln zu wollen, bedarf es einer umfassenden Aufgabenkritik. Sprich, wie viel Personal wird an welchen Stellen der Verwaltung zukünftig benötigt, wo läuft es nicht richtig und was ist konkret dagegen zu tun.

Eine Neustrukturierung muss Vorteile für die Schwerinerinnen und Schweriner bringen und nicht nur einen zusätzlichen gut bezahlten Posten für eine Einzelne Person.  

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Was haltet ihr von der neuen Dezernatsstelle? Wie sollten die Dezernate verteilt werden? Schreibt es uns in die Kommentare oder gleich direkt in unser Kontaktformular. Hinweise und Anregungen nehmen wir auch sehr gerne über 01520/4466108 entgegen.

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