NOTBREMSE bei SPARKASSENFUSION JETZT ZIEHEN! Und: Kritik an den 100.000 € „Schweigegeld“ für Mitarbeiter die selbst kündigen.

KOMMENTAR von Stephan Matin (i)

NOTBREMSE bei SPARKASSENFUSION JETZT ZIEHEN! Und: Kritik an den 100.000 € „Schweigegeld“ für Mitarbeiter die selbst kündigen.       

In Mecklenburg Vorpommern steht eine Fusion zweier Kreissparkassen an. Die eine Sparkasse – namentlich Mecklenburg Schwerin – scheint auch die Coronazeit gut zu überstehen, möchte mit einer regional angrenzenden Sparkasse – namentlich Parchim Lübz fusionieren.


Während die Sparkasse Parchim Lübz auf einem freien Markt in Richtung Insolvenz abdriften würde, aus dem letztem Loch „pfeift“, hat die Sparkasse Mecklenburg Schwerin – voraussichtlich – einen mindestens ausgeglichenen, positiven (Schulden und Einnahmen decken sich) Haushalt.


Während politische Strippenzieher (mit knapper) Mehrheit die Chancen bei einer Übernahme der Sparkasse PCH/Lübz sehen – sehen andere die enorme Gefahr.
Aus folgenden Gründen.


1. Die Jahresberichte aus 2019 sahen für die PCH/Lübz nur bei positiver Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eine Chance, AUS EIGENER Kraft ein zu erwartendes Minus auszugleichen (Corona war da noch nicht mal Thema).  

2. Selbst bei der Sparkasse Mecklenburg Schwerin muss davon ausgegangen werden, dass sich schon jetzt versteckte Insolvenzen zu einer negativeren Entwicklung für die Sparkasse Mecklenburg Schwerin auswirken. Denn Unternehmen sind NICHT MEHR verpflichtet, Insolvenzen vor Jahresende anzumelden, sie also zu verschleppen (Corona-Verordnung macht es möglich).  

3. Wenn die Sparkasse PCH/Lübz bereit ist (also nach der Fusion) jeden Angestellten, der freiwillig kündig, satte 100.000 € zu zahlen – muss dies doch Fragen aufwerfen. Woher soll das Geld denn kommen, wenn absehbar nach „Ende von Corona“ die Insolvenzen anstehen…  

4. Sämtliche Unterlagen, die Zahlen, Daten, Fakten sowie ehrliche Prognosen waren KEINEM gewählten Stadtvertreter zugänglich. Also nicht mal die von den BürgerInnen Gewählten haben alle Informationen, um angemessen entscheiden zu können. Auch in den „NICHT ÖFFENTLICHEN“ Dokumenten scheinen keine Zahlen, sondern lediglich INTERPTRETATIONEN zu stehen.


Die letzten geprüften Zahlen, Daten, Fakten die auch bei tiefergehenden Recherchen bestehen, sind Jahresberichte etc., sind alles Daten aus dem Jahr 2019. Also „vor der größten Herausforderung seit dem 2. WK“ Zitat Bundeskanzlerin Merkel. Aktuelle Daten sind bei den politischen Entscheidungen nicht enthalten gewesen.

 
DESWEGEN MUSS DIE SPARKASSENFUSSION VERSCHOBEN WERDEN.
Denn wenn die gewählten Vertreter*innen auf Grundlage veralteter Informationen entscheiden – wo sich bekanntlich Corona- dazwischen geschoben hat – kann eine zu treffende Entscheidung weder durch Realpolitik noch durch Opposition getragen sein, sondern dient anscheinend nur dazu Posten, Machtverhältnisse und Strukturen auf Grundlage der „Vor-Corona Zeit“ zu befriedigen.

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