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Weitere 500 Masken verschenkt. Dieses mal an Kurzzeitpflege der Volkssolidarität.

(St.Mart.)

Nachdem wir (ASK/Piraten) in den vergangenen Wochen Masken an einen Verein, Rentner, körperlich Eingeschränkte und Obdachlose im Direktkontakt weiter gegeben hatten, haben wir heute 500 Masken an Frau Anja Zimmermann von der Kurzzeitpflege der Volkssolidarität übergeben.

Die Masken stammen von unserer Testbestellung über den vermittelten Direktkontakt nach Foshan, aus der Provinz Guangdong, nahe Guangzhou.

https://aktionstadtundkulturschutz.wordpress.com/2020/05/27/insgesamt-2000-masken-fuer-schwerin-fuer-soziale-projekte/?preview=true

Übergabe der Masken. Links: Chefin Anja Zimmermann. Rechts: Stadtvertreter Karsten Jagau

Jetzt sind nur noch 100 Masken über. Meldet euch, wenn ihr eine Idee habt, wohin diese gehen sollen.

Schreibt eure Idee in die Kommentarfunktion.

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Schwerin soll weltweiten Netzwerk beitreten.

Auf der kommenden Stadtvertretersitzung stellt unser Stadtvertreter Karsten Jagau einen Antrag. dieser hat zum Ziel das sich Schwerin dem weltweiten Netzwerk „Klimabündnis.org“ anschließt.

 

Die Schweriner Stadtverwaltung hat in ihrer Stellungnahme empfohlen dieses Anliegen in den Fachausschüssen zu beraten.

 

Was ist Klimabündnis.org?

 

 

Auf der Internetseite des Bündnisses, das dieses Jahr sein 30 jähriges Jubiläum begeht heißt es:

ImKlima-Bündnis arbeiten 1.700 Mitgliedskommunen in 27 europäischen Staaten, Bundesländer, Provinzen, NGOs und andere Organisationen gemeinsam aktiv daran, den Klimawandel zu bekämpfen. Das Klima-Bündnis ist das größte europäische Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz verschrieben hat. Unsere Mitglieder, von der kleinen ländlichen Gemeinde bis hin zu Millionenstädten, verstehen den Klimawandel als eine globale Herausforderung, die lokale Lösungen erfordert.

Diese Tatsache veranschaulicht die lange Tradition des Klima-Bündnis, Klimaschutz sowohl in europäischen Kommunen als auch bei indigenen Völkern des Amazonasbeckens zu fördern, wo diese seit Jahrtausenden nachhaltige Forstwirtschaft betreiben. Mit dem besonderen Wissen über ihre Umwelt und der Realität vor Ort sind sie – ähnlich lokaler Regierungen auf der ganzen Welt – in der besten Position, Klimaschutz innerhalb ihrer Gebiete in die Praxis umzusetzen. Europäische Kommunen betreiben Klimaschutz mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparungen. Für indigene Gemeinden steht der Schutz ihrer Wälder und ihrer territorialen Rechte im Vordergrund. Wir vom Klima-Bündnis verbinden daher den Schwerpunkt ehrgeiziger kommunaler Maßnahmen in Europa mit der Unterstützung  indigener Völker, für die der Regenwald  Heimat bedeutet.

Konkrete Ziele

Reden ist gut, konkrete Handlungen sind besser. Zusätzlich zur Verpflichtung für Klimagerechtigkeit in Partnerschaft mit indigenen Völkern muss jede Stadt, jede Gemeinde und jeder Landkreis mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis einen Beschluss im kommunalen Parlament verabschieden, der eine Selbstverpflichtung zur Reduktion der CO2-Emissionen  um zehn Prozent alle fünf Jahre enthält. Das entspricht der Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Stand von 1990 – weitaus ehrgeiziger als jegliches Ziel, das bis jetzt auf nationaler oder europäischer Ebene gesetzt wurde. Außerdem verpflichten sich die Mitgliedsstädte und -gemeinden, auf die Nutzung von Tropenholz zu verzichten, bei ihren öffentlichen Ausschreibungen Tropenholz möglichst auszuschließen und ansonsten auf FSC-zertifizierte Hölzer zu setzen. Diese konkreten Ziele zeichnen das Klima-Bündnis als Netzwerk aus.

Dieser Verpflichtung ist Schwerin bereits ohne Mitgliedschaft im Bündnis beigetreten.

 

Die ASK begrüßt die Stellungnahme der Verwaltung sehr, die eine Beratung in den Fachausschüsssen vorsieht.

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Corona hat Schwerin verändert. Zum Guten? Nein – im Gegenteil. Ein Kommentar.

(Kommentar von Stephan Matini)

Um der These dass Schwerin sich durch Corona zum negativen entwickelt hat, muss zuerst geschaut werden, wo Schwerin als Stadt am Anfang des Jahres 2020 stand.

 

vor CORONA:

 

Deswegen vorab eine dogmatische – ehrliche Bestandsaufnahme.

In den letzten fast 30 Jahren verdrängte die Vorherrschaft des Wirtschaftlichen immer
mehr die sozialen, ökologischen und kulturellen Bereiche, die für das gedeihliche
Zusammenleben der Menschen in Schwerin unabdingbar sind. Privatisierungen
städtischen Eigentums, Verkauf öffentlichen Grund und Bodens, Abbau von Kultur und sozialen Sicherheiten, prekäre Beschäftigungen, Arbeitslosigkeit und eine strukturelle Verschuldung Schwerins sind die spürbaren Folgen dieser Politik.

Es zählte eben nur was sich zu Geld machen ließ, um der „schwarzen Null“ nahe zu kommen. Jedes Mittel war recht – schließlich waren

Das führte bisher unweigerlich zum weiteren kulturellen Abbau in unserer Stadt und zu sozialen Verwerfungen immer größeren Ausmaßes. Mehr und mehr Menschen werden von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen. Ihnen werden die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Menschenrechte in zunehmendem Maße vorenthalten.

 

Schwerin war nicht in der Lage ein Museum für die eigene Stadtgeschichte zu betreiben, Schwerin war nicht in der Lage die stadteigene Klinik zu erhalten, Schwerin war nicht in der Lage seine älteste Sportanlage Paulshöhe zu erhalten.

 

Im Gegenzug wurden Megakonzerne wie Nestle, FlamErotec, Helios  und CallCenter nach Schwerin geholt – Arbeitgeber, die die Ansiedlung weiterer größeren Firmen garantieren sollten.

Bemerkenswert dabei – die Arbeitslosenqoute stagniertes. (Bereinigte Quote).

Trotz „Ausverkauf“ gab  Steuererhöhungen, Ansiedlung, gezwungen Traditionsstadien zu veräußern, Fahrpreise beim NVS zu erhöhen, Mieten aufgrund des Mietspiegel flächenddeckend zu erhöhen, das THEATER zu verkaufen, städtischen Wohnraum abzureißen – zu verkaufen u.v.m!

Gebracht hat es „SPÜRBAR“ für die einzelnen Schweriner*innen NICHTS! Stattdessen wurde der „Konsolidierungsvertrag“ der ein weiteres Steuer erhöhen – Verkauf von Grundstücken, Einsparungen an jeder Ecke – fordernde Vertrag zwischen SCHWERIN und dem Land Mecklenburg Vorpommern zum Jahreswechsel 2019/2020 mit einer einzigen Gegenstimme (ASK) verlängert….

Schuldenfreiheit um heden Preis. SCHWERIN war also auf dem Weg des „WEITER SO“.

Das hatte Schwerin zu der deutschlandweit am stärksten segregierten Stadt gemacht. Das ist nichts gutes. Was das ist könnt ihr hier erfahren:

Ergebnis der Stadtpolitik von 1990 bis 2018:

(nett, schöngeredet formuliert:)

 

 

Ergebnis der Stadtpolitik von 1990 bis 2018:

(ehrlich, im ASK Style formuliert)

 

 

Nach CORONA

 

WIRD AB JULI 2020 FORTGESETZT!

 

Soviel vorweg. Weder Helios, Nestle, Intown oder anderen, denen städtisches Eigentum verscherbelt wurde,  geht es schlecht…

Dafür den Leistungsträgern der Stadt. Wer das ist – ähm war… ab Juli 2020.

 

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Corona und Krisen-unabhängiges SCHWERIN: REGIOGELD !!! Argumente für die moderne, starke, regionale Wirtschaft!

 

Die Coronakrise hat gezeigt, dass es wichtig ist, dass die Schweriner Unternehmen, die auf die Schwerinerinnen und Schweriner angewiesen sind, funktionieren.

 

Schwerin hat derzeit NOCH viele kommunale Arbeitgeber. wie wäre es, wenn eben jene Arbeitgeber, eine Komplementärwährung/ ein Regiogeld ausgeben, dass man nur innerhalb der Stadtgrenzen unserer Stadt ausgeben kann?

 

 

Hier für euch eine gute Auswahl von Videos zum Thema „Regiogeld“:

 

REGIOGELD

VIDEOPROJEKT vom ersten ASK Vertreter in Schwerin:

Recht sachlich hier:

 

Hier etwas dynamischer!