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Forderung: Sportentwicklungskonzept muss überarbeitet werden. Erhalt von Paulshöhe muss wieder in Erwägung gezogen werden!

Das Stadion Paulshöhe soll laut aktuellem Sportentwicklungskonzept abgerissen werden.

Doch dieser Plan wird hoffentlich bald wieder in der Versenkung verschwinden.

Grund:

In der aktuellen Sportentwicklungskonzeption der Landeshauptstadt Schwerin wurde von sinkenden Einwohnerzahlen ausgegangen. Bis 2030 sollte laut den demografischen Betrachtungen die Bevölkerung der Stadt um 6 % sinken.

Doch seit einigen Tagen gibt es nun die aktualisierten Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Schwerin.

Diese gehen nun von einem Wachstum der Einwohnerzahlen aus.

Wir fordern nun eine Überprüfung des Sportentwicklungskonzeptes auf Grundlage der aktuellen Zahlen.

Der Bedarf an Sportplätzen wird also steigen. Die Paulshöhe soll erhalten bleiben. Zusätzlich muss an den geplanten Um- und Neubauten festgehalten werden.

Da die Frist für die Einreichung von Anträgen für die Stadtvertretersitzung im September leider abgelaufen ist, werden wir einen Ersetzungsantrag zu einem bestehenden AfD Antrag einreichen.

Hier die aktuelle Pressemeldung der Stadt, dass Schwerins Bevölkerung wächst:

https://www.schwerin.de/news/e59d3f8e-c4c5-11e9-8002-1967de695b51/

Hier findet ihr das Sportentwicklungskonzept,
in dem von sinkenden Einwohnerzahlen ausgegangen wurde. (Seite 11)

https://brs-schwerin.de/fortschreibung-der-integrierten-sportentwicklungsplanung-der-landeshauptstadt-schwerin-6118p/integrierte-sportentwicklungsplanung-landeshauptstadt-schwerin-stand-vom-20092017-139000

Ursprünglich wollten wir von der Aktionsgruppe Stadt und Kulturschutz mit der Antragsstellung noch warten. Da die AfD mit einem undurchdachten Antrag vorprescht, müssen wir nun schon damit raus.

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Drei Tage Sonderausstellung zur Stadtgeschichte – endlich barrierefrei.

(toddy)

Eigentlich sollte die nicht – barrierefreie Ausstellung am Donnerstag, 29. September, im Säulengebäude am Marktplatz seinen Abschluss finden. Nun aber wird es ab dem 30. September bis zum Sonntag, 1. Oktober, im Schleswig Holstein Haus noch eine barrierefreie Zusatzausstellung zum Sommermuseum geben.

Was ist passiert?

Es gab überraschend laute Kritik von Betroffenen und der Aktionsgruppe Stadt und Kulturschuz über den unmöglichen Zugang für Mütter und Väter mit ihren Spößlingen im Kinderwagen, die Rollstuhl-Nutzenden, Männern und Frauen mit Rollatoren.

Dank der sehr öffentlichkeitswirksamen Aktionen und den Pressemitteilungen des Behindertenbeirates und der Aktionsgruppe Stadt und Kulturschutz, lenkte die Stadt nun ein und vereinbarte mit den ehrenamtlichen Organisatoren für drei weitere Tage das Schleswig Holstein Haus in Puschkinstraße für eine barierrefreie Sonderausstellung zur Verfügung zur stellen.

Barrierefrei zugänglich

In diesen drei Tage soll die Ausstellung sogar für Gehör-, und Seheingeschränkte zugänglich gemacht werden. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl zu erfahren, wie wirksam außerparlamentarische Arbeit sein kann.

Wir möchten unsere Leserinnen und Leser bitte diese tolle Nachricht, ob auf Insta, FB, WhatsApp, Jodel, Discort oder „altmodisch“ in einem persönlichen Gespräch weiterzutragen.

Weitere Informationen zum Sommermuseum, der Ausstellung zur Schweriner Stadtgeschichte:

https://www.schwerin.de/kultur-tourismus/event/Sommermuseum-Schwerin/

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Nach Kritik: Sommermuseum bekommt barrierefreie Zusatzausstellung.

Am heutigen Freitag haben Mitstreiter der ASK in einem offenen und produktiven Gespräch mit dem Leiter des Kulturbüro der Landeshauptstadt Schwerin die erfreuliche Information erhalten, dass es direkt am Anschluss des Sommermuseum, dass noch bis zum 29.09.2019 im Säulengebäude am Markt stattfindet – ab dem 30.09.2019 im Schleswig Holstein Haus eine barrierefreie Zusatzausstellung geben wird.

Die Ausstellung soll drei Tage dauern und durch Vorträge auch für Sehbehinderte erlebbar werden. Das Schleswig Holstein Haus ist nahezu barrierefrei.

Ursprünglich hatte die ASK angestrebt, eine virtuelle 360° Abbildung der Ausstellung im Netz anzubieten. Dies sei aus rechtlichen Gründen leider nicht umsetzbar.

Unser ASK Mitglied Sven Adlung, auf den Rollstuhl angewiesen, bezeichnet dieses Zusatzangebot als faires Angebot, dass er garantiert nutzen wird.

Über das Wochenende will das Kulturbüro mit einer eigenen Pressemeldung über die Verlängerung der Ausstellung informieren.

Hintergrund:

https://aktionstadtundkulturschutz.com/2019/08/20/diskriminierung-bin-kein-buerger-zweiter-klasse-sommermuseum-im-saeulengebaeude-in-der-kritik/

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Diskriminierung: „Bin kein Bürger zweiter Klasse“ Sommermuseum im Säulengebäude in der Kritik.

Seit vergangenen Sonntag ist es eröffnet, das Schweriner Sommermuseum in dem Säulengebäude am Markt. Angeschaut haben wir es uns noch nicht. Viele ASK Mitglieder boykottieren derzeit diese gewiss hervorragende Ausstellung, die Dank vieler freiwilliger und ehrenamtlicher Hilfe eröffnen konnte.

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Bleiben aus Solidarität draußen – Mitglieder und Unterstützerinnen der ASK Schwerin.

„Seit 2014 kämpfen wir für ein Stadtgeschichtsmuseum“ sagt Stephan Martini, dessen inzwischen verstorbener Vater mehrfach Anträge zu dem Thema in die Stadtvertretung eingebracht hatte. „Ich möchte es mir ansehen, doch das kann ich derzeit nicht – aus Solidarität.“

Sven Adlung war Kandidat zur Kommunalwahl im vergangenen Mai – auch er kann sich die Ausstellung nicht ansehen, wie auch Dutzende weitere Menschen nicht. Doch aus einem anderen Grund: „Da ich auf einen Rollstuhl angewiesen bin, kann ich das Museum nicht besuchen. Es gibt einfach keinen Zugang. Es wird mir unmöglich gemacht, das Museum zu besuchen.“

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Touristengruppe mit Rollstühlen vor dem Sommermuseum.

Der Lift in dem Gebäude, das der Stadt Schwerin gehört, ist defekt. Aus Unterstützerkreisen des Sommermuseums war zu hören, dass sich eine Reparatur für die kurze Zeit (6 Wochen soll die Ausstellung gehen) nicht lohne.

„Ich komme mir vor wie ein Bürger zweiter Klasse. Es kann doch nicht sein, dass hier billigend in Kauf genommen wird, das Menschen aus unserer Stadt bewusst ausgeschlossen bleiben. Seit Jahren sammele ich Bücher über Schwerin, Stadtgeschichte ist eines meiner größten Hobbys – und nur weil die Stadt den Lift nicht repariert, bleibe ich ausgeschlossen.“

Als ASK fordern wir deswegen die Landeshauptstadt Schwerin auf, den Lift umgehend zu reparieren. Diese Diskriminierung darf nicht fortgeführt werden.

UPDATE:

Im Internet gab es bereits eine Reaktion von Seiten der Stadt:

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Kinder und Jugendrat – definitiv kein Antrags- und Rederecht mehr für den KiJuRa.

(SteMa)

Auf der ersten Sitzung der neu gewählten Schweriner Stadtvertretung wurde im Rahmen der Änderung der Hauptsatzung dem Kinder und Jugendrat das Antrags- und Rederecht genommen.

Seit 2016 wusste die Stadt bereits, dass besagtes Antrags- und Rederecht nicht mit der Kommunalverfassung im Einklang steht. Dies wäre genug Zeit gewesen, um über die politischen Gremien auf Lösungssuche zu gehen.

Doch mangels Transparenz und ausbleibenden Informationen konnte sich die Stadtgesellschaft nicht mit dem Thema befassen.

Die erste schriftliche Information wurde erst im Mai 2019 den Fraktionsgeschäftsführern der Parteien vorgelegt.

Einzelstadtvertretern wie unserer Stadtvertreterin Jana Wolff wurde erst wenige Tage vor der Sitzung, auf der die Satzungsänderungen enthalten waren, dieser Sachverhalt bekannt. Einen deshalb kurzfristigen Antrag, der die Änderung vorerst ausklammern sollte, wurde von einer absolute Mehrheit aus allen Fraktionen der Stadtvertretung eine Absage erteilt.

Nachdem der Beschluss für Verwirrung sorgte, hatte Jana Wolff eine umfassende Anfrage heraus geschickt.

Die Antwort liegt nun vor.

Aus der Antwort und den mitgelieferten Dokumenten der Korrespondenz zwischen Stadt und Land geht hervor, dass es definitiv kein Antragsrecht mehr gibt!

Auch geht daraus hervor, dass seit 2016 eine Korrespondenz zwischen Stadt und Land existiert, über die weder die Fraktionen noch die Stadtvertreter bis Mai 2019 informiert wurden!

Dies hat dazu geführt, dass eine Beteiligung der Stadtpolitik nahezu ausgeschlossen wurde. Diese mangelnde Transparenz kann nur kritisiert werden.

Wir erwarten nun Initiativen von Seiten der Stadt gegenüber dem Land, eine entsprechende Änderung in der Kommunalverfassung zu beschliessen.

Einen entsprechenden Antrag wird die ask einbringen.

Anhang:

Hier unsere Anfrage nebst Antwort des Oberbürgermeisters und die entsprechenden Schreiben des Landes.

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Lasst uns gehen – zusammen und solidarisch

(ein Beitrag von Wilfried Hoog – ASK Schwerin)

Das Gehen ist die natürlichste und eigentlich unabhängigste Art der Fortbewegung…

wir alle gehen
irgendwie irgendwann mehr oder weniger länger zu Fuss …

zum Kiosk um die Ecke, zur
Strassenbahn (Problemfeld: Haltestellen), von mir aus auch auf den Weg zum Auto oder auf der
Demo gegen diese Verkehrsplanung oder dem zubetonieren öffentlicher Plätze und Parks … bis hin
zum Flanieren am See, durch Fussgängerzonen etc…

Zu Fuss gehen ist die klimafreundlichste
Angelegenheit …

Zu Fuss gehen heisst aber den Abgasen, dem Lärm und dem Platzmangel ausgesetzt zu sein … die
Ausrichtung der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Industrie auf den individuellen
Mobilitätsverkehr verlangt permanent mehr Räume für das Auto, dieses nimmt es sich den
Radfahrer*innen, diese sich von den Fussgänger*innen..die Zersiedlung der Städte macht Fusswege
immer länger…

In der Strassenverkehrsordnung gibt es bei 53 Paragrafen nur einen einzigen für
oder über Fussgänger ( „Sie müssen den Gehweg benutzen…“) doch diese Gehwege sind, wenn
nicht gerade von Autos zugeparkt, von Radfahrer*innen oder seit neustem von E-Rollern
durchfahren, von Werbeflächen, Parkautomaten, Briefkästen. Stromkästen oder
Laternenmasten besetzt, dienen als Müllablage…

Es wird Zeit, den Fussverkehr als Verkehrsteilnehmer ernst zu nehmen…diese heben die
Lebensqualität, für saubere Luft und besseres Klima- Aktives zu Fuss gehen heisst den Blick zu
bekommen für das eigene Umfeld, die Gemeinde, den Nachbarn,
Engagiertes zu Fuss gehen heisst
auch: Barriefreiheit, (Rück)eroberung der öffentlichen Plätze, Veränderung des Stadtklima,

Raum fuer Kinder, Alte, Familien, soziales Miteinander und Identifikation mit dem Stadtteil …
heisst auch: (Rück)eroberung der öffentlichen Räume auch speziell für Frauen/Transgender u.ä. die noch
zu oft, die Strassen und Plätze auch als Bedrohung empfinden und erleben …

Es wird Zeit, sich aktiv in diese Umgebung einzubringen, Handlungen zu entwickeln, Forderungen aufzustellen, sich mit allen, die für eine andere Verkehrspolitik für ein anderes Klima auch zwischen
den Menschen einzusetzen zusammen zu tun , heisst: eine lebenswerte, atmungsaktive Stadt … mit all denen, die dies auch wollen —
mit den Menschen, die sich für die Ausweitung und kostenlose Nutzung des
öffentlichen Nahverkehrs einsetzen, auch mit den Radfahrern, die ihrerseits sich ihre Räume von
einem auf Autos ausgerichteten Strassenverkehr zurückholen will..

EINLADUNG

Für den Anfang stelle ich mir ein zwei offene Treffen vor, wo jede/jeder Betroffene mit ihren
Erlebnissen, Erfahrungen aber auch Wünschen und Vorstellungen zusammenkommen, mittel bis
längerfristig auch schon sowas wie Kontakt mit anderen Initiativen aus Schwerin (ADFC,
freifahrt.jetzt…..)

Öffentlichkeitsarbeit aber vor allem nach dem Motto „Holen wir uns die
Plätze/die Stadt zurück“— wirksame und einprägsame Aktionen..
erster Aktionsvorschlag: 20.09. „Parking Day“

Ihr könnt mich erreichen, bei den Montagssitzungen der „Aktionsgruppe für Stadt-und Kulturschutz“

(ASK Schwerin) in der Severinstr. 28 („Pirateninsel“) oder auch per mail: w.aguacate@mail.de

Vamonos….