Auch für Schulsport geplant – angestrebter Kunstrasenplatz in Lankow birgt Gefahren für Kinder.

Am Sportpark Lankow soll es die kommenden Monate los gehen mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes für die SG Dynamo und den Schulsport für die Schulen des Stadtteiles.

Das Kunstrasen bequemer und günstiger in der Finanzierung ist, scheint das einzige Argument der Befürworter zu sein.

Die Auswirkungen auf die Gesundheit gerade von heranwachsenden Kindern und Jugendlichen wird durch mehrere Studien belegt und wird kaum durch die Stadtpolitik thematisiert. Dies will Stadtvertreter Karsten Jagau nun ändern.

„Für Kinder und Jugendliche schädigende Auswirkungen, ökologisch eine Katastrophe“

In einem Artikel der HNA heißt es:

[…]

WAS SAGT EIN ORTHOPÄDE?

Dr. Hans-Günter Schafdecker (54) von der Orthopädischen Praxisklinik in Baunatal, vermag „offenbar seriösen, fundierten Studien der Fifa und einer schwedischen Universität“ nicht zu widersprechen, wonach es für Erwachsene auf Kunstrasen kein erhöhtes Verletzungsrisiko gebe. Aber, so der einstige Jugendkicker bei KSV Baunatal und KSV Hessen Kassel: „Das höhere Tempo im Spiel und höhere Temperaturen auf dem Platz belasten Herz und Kreislauf mehr, sorgen für schnellere Erschöpfung.“ Im nordhessischen Alltag hat er festgestellt: „Hautabschürfungen sind deutlich häufiger, und bei Kindern im Wachstum haben wir vermehrt Knorpelschäden in Sprung- und Kniegelenken“, sagt Schafdecker, „vermutlich durch die Nachfederung des Belags, einen Rückstoßeffekt.“

[…]

Auch „Der Spiegel“ betont zum einen die gesundheitliche Gefahr, als auch den ökologischen Aspekt.

Laut Spiegel entstehen 8000 Tonnen Mikroplastik durch Kunstrasenplätze.

http://www.spiegel.de/plus/kunstrasen-eine-katastrophe-fuer-die-umwelt-a-00000000-0002-0001-0000-000160311508

Auch die Taz hat sich in einem Artikel sehr kritisch zur ökologischen Frage der Kunstrasenplätze geäußert. Danke für den Hinweis. http://www.taz.de/!5376394/

Unser Stadtvertreter Karsten Jagau wird in einer Anfrage an die Stadtverwaltung und den Oberbürgermeister dies thematisieren. „Mit der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler darf nicht so fahrlässig umgegangen werden. Es badarf eines Naturrasenplatzes, beziehungsweise eines Sandplatzes. Auch fehlt die ökologische Bewertung bei diesem Projekt.

Hintergrund ist, dass der Naturrrasenplatz der bestehenden Paulshöhe abgerissen werden soll, und als Ausgleich ein Kunstrasenplatz in Lankow geschaffen werden soll – dieser ist auch für Schulsport angedacht.

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Hier der Link in dem der Experte über die Gefahren schreibt.

https://www.hna.de/sport/fussball/kunstrasen-mehr-fluch-segen-5135065.amp.html

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