Datenschutzpanne oder „hacking“? Livestream der Stadt trotz „Widerspruch“ bei „nicht gewünschtem Stream“ einer Bürgerfrage und in der Pause abrufbar. Auch „Nicht öffentlicher“ Teil betroffen?

Die Landeshauptstadt Schwerin stellt es jeder Stadtvertreterin und jedem Stadtvertreter frei, das der Livestream der Stadtvertretung für den Moment des eigenen Redebeitrages den Livestream ausschalten zu lassen. Dies soll unsicheren Rednern das Persönlichkeitsrecht garantieren.

Dies ist soweit in Ordnung und auch eines Jeden Recht dem Stadtpräsidenten anzuzeigen, dass man es nicht will, den eigenen Beitrag in Echtzeit der Öffentlichkeit zu zeigen!

Auch den „normalen, einfachen“ Bürgerinnen und Bürgern soll es möglich sein bei dem Vorlesen beziehungsweise bei dem Vortrag ihrer Bürgerfrage – die regelmäßig am Anfang der Sitzung stattfindet – das bestehende Recht zu nutzen und zu untersagen, dass der eigene Beitrag „gestreamt“ wird.

Das ist wichtig und gut! Ein Bürger soll unabdingbar das Recht haben selbst zu entscheiden ob seine Rede, sein Beitrag veröffentlich wird. Das ist gelebter Datenschutz!

stream titelbild

Doch am heutigen Abend wurde uns zugetragen, dann mit zwei einfachen Schritten (copy&paste) ohne Installation eines zusätzlichen Programms – möglich ist den regulär auf der Internetseite der Stadt übertragenen Livestream auch dann zu sehen, wenn er eigentlich ausgeschalten sein soll.

Aufgrund des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der normalen Bürgerinnen und Bürgern werden wir die Herangehensweise den „ausgeschalteten“ Stream auf dem heimischen PC wieder einzuschalten – hier NICHT veröffentlichen. Wir danken der „Quelle“ für die Informationen, dass sie uns über diese – fahrlässige und vor allem leicht zu nutzende „Lücke“ – informiert hat.

Der Stadt werden, bei Bedarf gerne entsprechende Infos zugetragen. Sofern die Stadt dabei Hilfe benötigt – bitte eine Mail an: ask-Schwerin@mail.de

Falls es Skepsis gibt…

Pressevertretern und Mitarbeitern der Fraktionen werden die entsprechenden Herangehensweisen ebenfalls gerne zugetragen. Einem IT Experten der Fraktion der Partei „Die Linke haben wir das inzwischen zugetragen“.

Der „Nicht öffentliche Teil“ der Stadtvertretersitzung war ebenfalls kurzzeitig abrufbar. Wir erwarten Nachbesserung von Seiten der Stadt.

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