Veranstaltungstipp: 10. AuSNahme-Fest – Heute und Morgen in Schwerin. Was ist „Oi“ – ein kleiner Meinungsbeitrag.

In Schwerin findet am 12. und 13. Oktober das inzwischen zehnte AuSNahmefest statt.

Grund genug das ganze mal etwas unter die Lupe zu nehmen. Fragt man „Oma Irmchen“ was sie glaubt was es für Menschen sind, die sowohl die Musik machen, als auch hören, erfährt man, dass es „Rechte“ seinen, doch das ist leider falsch „Oma Irmchen“. 😉

Auf Wikipedia wird die Oi Szene in Deutschland wie folgt beschrieben:

„In den Texten deutscher Oi!-Bands geht es, wie in den Texten ausländischer Bands auch, zumeist um Alkoholkonsum (v. a. Bier), Sex, Fußball, das Dasein als Skinhead oder die Musik selbst. Die oft stattfindende Ästhetisierung aggressiver Verhaltensweisen und die Überhöhung von starkem Alkoholkonsum zu einer Lebenseinstellung werden von traditionellen Skinheads häufig belächelt.

Bekanntere deutsche Oi!-Bands waren bzw. sind Split Image, Herbärds, Die Alliierten, Vortex, Body Checks, Pöbel & Gesocks, Bierpatrioten, SpringtOifel, und The Voice. Seit Mitte und Ende der 1990er sind unter anderem Bands wie Berliner Weisse, 4 Promille, Rabauken, Volxsturm, KrawallBrüder, Loikaemie und Broilers populär geworden.“

Kostprobe gefälligst? Hier „Dreiviertel Noin“ in einer selbstgemachten Dokumentation. Wer sich dies anschaut, kann erahnen was Oi ist. Viel Vergnügen.

„Dreiviertel Noin“ spielt am Samstagabend auf dem AuSNahmefest im Dr. K.

Hier steht jede Bänd/Band/Musikgruppe für sich, jeder Song ist ein einzelnes Statement, und in der Gesamtheit kann von politisch links, bis konservativ alles vertreten sein. Rassismus, Faschismus und Nationalismus wie man ihn von Rechtsrockbands kennt, findet man hier vergeblich. Es geht um Spaß, Meinungsaustausch, Rock, Punk und jede Menge Bier.

Unpolitisch, wie viele die Oi-Musik sehen, ist sie meiner Meinung nach allerdings nicht, sie grenzt sich aber deutlich von jeder Vereinnahmung ab. Oi-Punk-Skin passt in keine der gängigen Schubladen. Von Kapitalismuskritik, Bier, wilden Träumereien bis hin zu leichten satirischen Diffamierungen – jeder Song ein Einzelstatement. Wer also am 12. und 13. Oktober noch nichts vorhat, dem kann das AuSNahmefest wärmstens ans Herz legen, Bierfest sollte man aber sein.

Und Bier, davon wird es ausreichend geben, denn „das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“!

Mehr Informationen, zu den Bands und dem Veranstalter findet ihr auf der Facebook Seite zum AuSNahmefest und auf der Internetseite des Veranstalter.

Vielleicht sehen wir uns vor Ort?

Es grüßt euch – Stephan

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