Paulshöhe Erhalt ist günstiger als aktuelle Planung.

Jahrelang hies6es von Seiten der Stadtvertretung und Stadtverwaltung man wolle durch einen Verkauf der Paulshöhe das Geld für den Ausbau Lankow (die Fördermittel) kompensieren. Seit bekannt ist, dass es keine vertraglich bindende Klausel gibt die dies verlangt, ist dieses Argument für viele nicht mehr haltbar.

Es stellt sich nun die Frage was aus dem Geld werden soll, dass die Stadt für den Verkauf der Paulshöhe erhält.

Am Ende des Beitrages unser Vorschlag, wie Schwerin mehrere Millionen Euro durch einen Erhalt einsparen kann. Wir bitten euch und Sie um eine Antwort zu dieser, unseren Einschätzung.

Kosten und bisherige Ausgaben

2,4 Millionen Euro sind insgesamt in das Projekt geflossen, 1,7 Millionen Euro stellte die Stadt zur Verfügung, 500 000 Euro spendierte das Land, 200 000 Euro brachte der FCM aus eigener Kraft auf. Rund 1,3 Millionen Euro investiert die Stadt in ein weiteres Funktionsgebäude im Sportpark Lankow. – Quelle: https://www.svz.de/17690526 ©2018

Der Verkauf der Paulshöhe soll je nach Quelle zwischen 2,7 bis zu 4 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen. Diese Einnahmen sollen der Stadt dabei helfen den Schuldenabbau, der durch den Konsolidierungsvertrag vorgegeben ist, zu fördern.

In Schwerin wurde erst vor kurzem festgestellt, dass ein dringender Bedarf an Fußballplätzen besteht. Der Wegfall der Paulshöhe soll deswegen durch verschiedene Maßnahmen kompensiert/ausgeglichen werden.

Um den Wegfall der Paulshöhe zu kompensieren hat die Stadt mehrere Maßnahmen ins Auge gefasst. Es soll ein weiterer Rasenplatz in Lankow entstehen. Es soll auf dem Lambrechtsgrund ein Rasenplatz uns Sanierung geben und es soll auf dem Großen Dreesch einen Ausbau des Platzes unterhalb des SVZ Gebäudes geben.

Kosten die Durch die Ausgleichsmaßnahmen, laut Aussage der Stadtverwaltung entstehen:

  • Zusätzlicher Rasenplatz Lankow: 1,75 Millionen Euro
  • Rasenplatz Lambrechtsgrund: 1,1 Millionen Euro
  • Rasenplatz Sportplatz Großer Dreesch: 1,8 Millionen Euro
  • Gesamtkosten um den Wegfall der Paulshöhe zu kompensieren 4,65 Millionen Euro

Die Beträge sind bisher lediglich veranschlagt. Sie können natürlich noch steigen.

Der Sportpark Lankow hat also bisher 2,4 Millionen Euro gekostet. Die anderen drei Plätze – als Ersatz für die Paulshöhe herzurichten kosten also 4,65 Millionen Euro. Macht also eine Investitionssumme von rund 7 Millionen Euro.

Wenn die Stadt nun auf die 3 Ausgleichsmaßnahmen verzichten würde, beziehungsweise die Kosten enorm senken könnte, da Paulshöhe als Turnier fähiger Platz erhalten bleib – die Paulshöhe erhalten würde, ließe sich für die Stadt bares Geld einsparen. Dies dürfte eigentlich im Sinne des Konsolidierungsvereinbarung sein.

Statt 3 Plätze zu sanieren – würde eine Sanierung des Kernplatzes im Paulshöhe lediglich 1/3 Kosten, falls die Stadt nicht sogar ohne Investitionskosten auskommt, sollte sie unseren unten gemachten Vorschlag folgen. So gesehen, würde durch einen Verzicht des Abrisses, die damit wegfallenden, zusätzlichen Kostenpunkte im Sportpark Lankow, Lambrechtsgrund und auf dem Großen Dreesch in der aktuell gesetzten Höhe unnötig machen.

Die Einnahmen die durch den Verkauf der Paulshöhe erwartet wurden, werden sich zudem spürbar nach unten bewegen, da die Kanuten und die Waldorfschule bereits Teile der Paulshöhe erhalten sollen. Die senkt natürlich die Einnahmen bei Verkauf. Das ursprüngliche Ziel – mit dem Verkauf der Paulshöhe, die Gelder für den Sportpark Lankow einzuholen – kann also nicht mehr gehalten werden.

Wir schlagen deswegen vor, den Platz auf der Paulshöhe (Kernplatz) zu erhalten. Dadurch sind die Investitionen in Ausgleichsmaßnahmen nicht mehr nötig. Ansonsten kann wie geplant mit der Bebauungsabsicht fortgefahren werden. Der vordere Sandplatz kann durch Kanuten und Waldorfschule wie angedacht genutzt, gekauft o.ä. werden. Das Areal rund um das alte Verwaltungsgebäude kann Investoren aus dem Wohnungsbaubereich angeboten werden. Der Turnierplatz, Kernplatz auf der Paulshöhe kann einem Trägerverein, den wir aus dem Bündnis der Erhalt-Befürworter heraus gründen können, zur Erbpacht angeboten werden.

sybolisch.jpg
Ein Kompromiss – Ähnlich diesem, würde die Ersatzmaßnahmen in Höhe von fast 5 Millionen Euro unnötig machen.

Hier der aktuelle Plan der Stadt wie die Paulshöhe bebauen möchte:

https://paulshoehe.com/2018/08/17/das-ende-der-paulshoehe-wird-vorbereitet/

https://paulshoehe.com/2018/08/17/wie-die-stadt-die-oeffentlichkeit-beteiligen-moechte-ein-trauerspiel/

Wir werden diesen Beitrag an die Stadt, sowie das Innenministerium senden um um Einschätzung bitten.

Am Ende wäre dies zwar nicht der Erhalt der immer angestrebt wurde, aber der Kernplatz bliebe erhalten, die Kanuten wären berücksichtigt, die Waldorfschule bekäme Platz. Einzig die Wohnbebauungsinteressierten müssten mit etwas weniger Platz auskommen.

Am Ende ist diese Lösung etwas mit dem wir alle leben könnten.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s