Historischer Schlachtermarkt – Wichtige, denkmalschutzrechtliche Fragen an die Stadtverwaltung.

Diese Fragen zum historischen Schlachtermarkt hat die Aktion Stadt und Kulturschutz auf Bitte und Anregung eines Schweriner Bürger an die Stadtverwaltung gesandt.

Bei Grundsanierungen im innerstädtischen Bereich müssen immer zuvor archäologische Sondierungen stattfinden, um Kulturschätze nicht zu zerstören.

Im Bereich des Schlachtermarktes hat in den frühen 1980ern eine Sanierung stattgefunden. Vermutlich wurde aber kein Grundausbau vorgenommen, sondern lediglich die Oberfläche erneuert.

Fragen:

Wurden seinerzeit archäologische Untersuchungen durchgeführt?

Wenn das der Fall gewesen ist, sind entsprechende Grabungsunterlagen vorhanden? Wenn ja, wo sind diese einzusehen?

Wir haben die Sorge, dass bei dem geplanten „Wegbaggern“ des Schlachtermarktes in Tiefen vom zum Teil 3,60 m eventuelle historische Bebauungen (Fundamente u.ä.) sowie damit verbundene Kulturschätze vernichtet werden könnten. Schließlich war der Schlachtermarkt bereits im historischen Schwerin ein Marktplatz. Im Bereich des heutigen Restaurants „Adria“ befand sich der damalige Hinrichtungsplatz.

Es gibt also ausreichend Indizien,die eine archäologische Untersuchung des Schlachtermarktes rechtfertigen.

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