Was wäre wenn es funktioniert? Thema – Kostenregulierter Nahverkehr. Unsere Partnerstadt Tallin macht es vor!

Schon in unserem ASK Programm aus dem Jahr 2014 steht deutlich geschrieben, dass wir einen kostenfreien/kostenregulierten Nahverkehr als ein wichtiges Ziel sehen. Den Nahverkehr über Zeitkarten abzuwickeln ist ein Modell, dass zeitlich völlig überholt ist. Das es funktioniert beweißt unsere offizielle Partnerstadt Tallin!

 

Vor wenigen Tagen erst wurde bekannt, das zwischen verschiedenen Ministern Emails/ Papiere ausgetauscht wurden, die – wie inzwischen vermutet wird – lediglich als Alibi forciert – eine Klage der EU Kommission verhindern, beziehungsweise herauszögern wollten/sollten. Man wollte den EU-Behörden einen kostenfreien/ staatlich finanzierten Nahverkehr anbieten, um die geforderte CO² Bilanz einzuhalten – als „alternative Ideen“ anbieten um so einer Klage zu entgehen.

Angst vor Klage – Grund für „interne Email“ wohl Dieselskandal und der 22. Februar

 

Grund sind – laut Tagesspiegel – die betrügerischen Handlungen diverser Autokonzerne. „Um das Thema Fahrverbote geht es am 22. Februar auch vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Das Gericht könnte eine wegweisende Entscheidung fällen, ob Fahrverbote rechtmäßig sind. Die Bundesregierung hatte erklärt, dass es in 20 deutschen Städten – trotz aller Anstrengungen – wohl auch bis zum Jahr 2020 nicht gelingen werde, die EU-Grenzwerte für Stickoxide einzuhalten. Eine wichtige Quelle für Stickoxide ist der Autoverkehr – vor allem Dieselwagen sind in der Kritik“ schreibt der Tagesspiegel.

Das nun zurück gerudert wird ist schade. Doch ein hervorragender Anlass das Thema hier in Schwerin auf die Tagesordnung zu setzen. Zeitgleich ist es überaus sinnvoll auch Schwerin bundesweit darüber ins Gespräch zu bringen.

 

Chance für Pilotprojekt in Schwerin! Vorbild liegt näher als gedacht – unsere Partnerstadt!

 

Bemerkenswert: Es wurden sogar 5 Städte in dem Papier aufgezählt, die als Test-, Politprojekte fungieren sollten. Doch auch Schwerin könnte ein seolches Pilotprojekt starten. Ob mit oder ohne Unterstützung der Bundesregierung. Es würde funktionieren.

 

Wie es gehen kann zeigt Schwerins offizielle Partnerstadt Tallin.

 

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/oepnv-so-funktioniert-der-kostenlose-nahverkehr-in-tallinn-aid-1.7398312

Dass der Wunsch in Schwerin den Nahverkehr kostenreguliert aufzubauen durchaus gegeben ist, zeigen verschiedenste Kommentare und Beiträge in den sozialen Netzwerken. Beispielsweiser der FB User Klaas Herzog schrieb: Warum beginnt man nicht in einer kleineren Stadt wie Schwerin?“

Tallin macht es vor. Die Verwaltung in Tallin sagte, weswegen es in Schwerin`s Partnerstadt Tallin funktioniert:  „Das hängt damit zusammen, dass wir unser Modell durch Steuern finanzieren. Seit 2013 sind die angemeldeten Einwohner auf über 445.000 gestiegen. Durch diese neuen Einwohner haben wir jetzt höhere Steuereinnahmen, die nahezu vollständig die anfallenden Kosten für den freien Nahverkehr decken. „

 

Genau diese Frage wollen wir von Aktion Stadt und Kulturschutz nachgehen und werden in den kommenden Monaten deswegen dieses Thema breit behandeln. Dazu werden werden wir und andere Partner zu gegebener Zeit zu einem öffentlichen Termin einladen.

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