Nach Idee von OB Badenschier: „Startschuss für`s Stadtgeschichtsmuseum nötig!“

Im Oktober stellte der Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier den Fraktionen seine Idee vor, die Stadtvertretung in das denkmalgeschützte Perzinahaus, die ehemalige Stadtbibliothek umziehen zu lassen, und stattdessen im Rathaus Platz zu schaffen um ein Museum für Stadtgeschichte einzurichten. 

 

Im November gab es die ersten Anfragen der Fraktionen wie der Oberbürgermeister dies finanzieren will. Eine Antwort steht bislang aus. 

 

Die wollen wir zum Anlass nehmen um folgende Idee in Spiel zu bringen.

  1. Das Rathaus bleibt das Rathaus und es werden dort weiterhin die Sitzungen der Stadtvertretung durchgeführt. Die Kosten eines Umzuges, Herrichten des Perzinahauses für die Stadtvertreter würden eingespart werden. Ebenso die angedachten Kosten zur Umgestaltung des Rathauses als Ausstellungsraum.
  2. Das ehrwürdige Perzinahaus wird der neue Standort für die Stadtgeschichtliche Sammlungen. Das Hinterhaus als Fundus, das Vorderhaus bis zur Weiterentwicklung des Museumskonzeptes als Ausstellungsfläche der derzeit in den Schweriner Höfen gezeigten Ausstellung.
  3. Die bisherigen Standorte in denen die geschichtlichen Güter der Stadt einlagern, werden anderweitig freigestellt und gegebenenfalls verwertet. In den Räumen des Stadtarchives in der Stellingstraße, in der Lischstraße und in der Willi-Bredel- Straße liegt die Geschichte derzeit verstreut. Seit Jahren nach Aussage der Stadt in nicht idealer Lagerung. 
  4. Durch die Verlagerung der Fundus können derzeit entstehende Kosten (Miete/Betreibung/Nebenkosten) an einem Standort komprimiert werden.
  5. Das Gebäude in der Willi-Bredel Straße sowie in der Lischstraße könnten an nachhaltige Investoren aus dem Sozialbereich veräußert werden um dadurch die Umzugskosten ins Perzinahaus zu decken. Auch der Betrieb an den alten Standorten kann eingestellt werden und die freiwerdenden Mittel für das Museum und den Fundus im Perzina Haus genutzt werden.
  6. Für den weiteren Prozess um eine dauerhafte stadtgeschichtliche Ausstellung einzurichten, wird über die Jahre in den Haushaltsplanungen die Weiterentwicklung der Perzina-Räume unter Berücksichtigung von Fördermittel ein eigenes Haushalts-Produkte erstellt.

 

Der Prozess bis das Museum in Gänze als solches funktionieren kann wird Jahre andauern. Durch das Aufgeben der Fundus und die Zentrierung der kommunalen Geschichte in das Hinterhaus der ehemaligen Bibliothek, werden Ressourcen gebündelt und freigegeben und endlich erste Schritte unternommen das Schwerin endlich ein eigenes Museum erhält. Bis dahin wird die Ausstellung: „Schwerin wie es wurde was es ist.“ in den Räumen im Perzinahaus gezeigt. Die Mietkosten, die derzeit in den Schweriner Höfen anfallen, können im Perzinahaus stark reduziert werden.

 

Die Aktion Stadt und Kulturschutz wird diese Gedanken in der Januarsitzung an die Stadtvertreter in Form eines Prüfantrages weitergeben.

 

 

 

 

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