TK Maxx kommt nach Schwerin -Kritik – „Jeder muss wissen, wo er sein Geld ausgibt“

Ein Einzelhandelsketten-Riese zieht in den ehemaligen Real im Schlosspark Center. So schreibt es zumindest die SVZ. Hauptsächlich verkauft TK Maxx  Bekleidungsartikeln, ergänzt durch Schuhe, Spielzeug, Kosmetik, Accessoires, Lebensmittel, Süssigkeiten, Möbel sowie Küchenutensilien.

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Bild: website tkmaxx

Das Unternehmen ist in einigen Online-Foren nicht unumstritten. Erst vor einigen Wochen unterlief dem Konzern ein „Versehen“ als sie Shirts mit „SS“ Runen verkauften.

Teilzeit und knapper Mindestlohn

In Sachen faire Bezahlung und gutes Arbeitsklima hat sich TK Maxx bisher auch nicht sonderlich beliebt gemacht. In Foren und auf diverse Meinungsplattformen wird oftmals kritisiert, dass die Mitarbeiter größtenteils auf Teilzeit und gerade an der Grenze zum Mindestlohn eingestellt werden, auch wird oft ein Leistungsdruck beschrieben.

„Jeder muss wissen, wo er sein Geld ausgibt“

So schreibt eine Userin: „Eine Gewerkschaft mit Betriebsrat würde den Laden sprengen. Das Arbeitsklima ist, nach meiner Empfindung, wohl sehr kalt und weit unter dem deutschen Niveau. Jeder muss wissen, wo er sein Geld ausgibt, und die Löhne sind wohl wie im Lebensmitteldiscount sehr bescheiden. Man verlässt deutsches Staatsgebiet, wenn man den Laden betritt, Kameraüberwachung in allen Gängen ect.“

Beim Thema Nachhaltigkeit und global verantwortungsbewussten Handel sucht man vergebens nach positiven Statement. Auch der Konzern versucht sich auf seiner Internetseite mit den absoluten Mindeststandards positiv ins Licht zu stellen.

Durch das ständig wechselnde Angebot, und die schnell wechselnde Produktpalette ist es dem Unternehmen nicht möglich zu prüfen, ob und woher die Ware genau stammt. Hier reiht sich das Unternehmen in die Reihe von kik etc ein.

Kinderarbeit und Ausbeutung bei der Herstellung können also nicht ausgeschlossen werden. Wie sollte dies auch gehen, wenn das Unternehmen offensiv damit wirbt, 60 % unter den Herstellerpreisen/der Herstellerempfehlung zu liegen, dann muss das Geld ja irgendwo eingespart worden sein.

Regional statt – Tk-Maxx und Co.

Schwerin als Stadt kann hier natürlich nicht auf die Vermietung oder den Konzern einwirken. Es bleibt zu hoffen, dass die Gewerkschaft hier schnell einen starken Betriebsrat auf die Beine stellen kann.

Wer in Schwerin vernünftig und nachhaltig Klamotten und Deko kaufen möchte, dem empfehlen wir sowieso, die kleinen Händler in Schwerin aufzusuchen. Dieses Geld bleibt dann in der Stadt und landet dann nicht irgendwo in den USA.

Wer in Schwerin regionale Anbieter sucht, die Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legen, kann hier fündig werden. 

 

Der Mutterkonzern TJX in den USA – 40.000.000 Kundendaten weg

Der Mutterkonzern von TK Maxx ist TJX. Vor knapp 4 Jahren geriet der Konzern in das Blickfeld der Öffentlichkeit, als bekannt wurde, dass bei einem Einbruch weit über 40 Millionen Kredit-, und Kontonummern von Kunden gestohlen wurden. Also Leute, wenn ihr dort einkaufen geht, dann lieber Bar zahlen.

 

 

 

 

 

 

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